Work-Life-Balance bei Jobentscheidung wichtiger als Karrierechancen

28. September 2011

Robert Half Studie: Finanz- und Personalmanager wollen ein ausgeglichenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben

Zürich, 28. September 2011. Die mögliche Karriereentwicklung sowie das Verhältnis zum neuen Team und Chef spielen bei der Auswahl einer neuen Stelle sicherlich eine Rolle. Doch wie die aktuelle Studie Workplace Survey des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half zeigt, ist Finanz- und Personalmanagern in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine ausgewogene Work-Life-Balance besonders wichtig.

Sind sie in der Situation, sich zwischen zwei gleichwertigen Jobs entscheiden zu müssen, ist für 26 Prozent der deutschen, 39 Prozent der österreichischen und 40 Prozent der Schweizer Manager die Work-Life-Balance das Hauptkriterium bei der Wahl eines neuen Arbeitsplatzes.

Den Aufstieg im Blick

Bei der Jobwahl ist es den Finanz- und Personalexperten aber auch wichtig, dass sie ihre Karriere vorantreiben und mehr Verantwortung übernehmen können. Daneben ist bei der Entscheidung oft das Verhältnis zum neuen Team oder Vorgesetzten ausschlaggebend. Faktoren wie der Ruf des Unternehmens, Weiterbildungsangebote, die Möglichkeit im Ausland zu arbeiten oder die Anzahl an Urlaubstagen spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle.

Die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf spielt für Arbeitnehmer heutzutage eine grosse Rolle. Neben dem Erfolg im Job wollen sie ausreichend Zeit für ihre Hobbys, für Freunde und die Familie haben“, erklärt Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half International. „Unternehmen, die ihre Mitarbeiter dabei unterstützen und ihnen eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen, profitieren selbst davon: Die Angestellten sind motivierter, gesünder sowie leistungsfähiger und bauen eine starke Loyalität zu ihrem Arbeitgeber auf.