Jobmarkt 2014 im Finanz- und Rechnungswesen mit besten Aussichten

30. Januar 2014

Robert Half Arbeitsmarktstudie 2014: Finanzexperten sehr gefragt

Zürich – Die Voraussetzungen für einen Wechsel sind für Schweizer Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen im ersten Halbjahr 2014 nahezu optimal. 8 von 10 Schweizer Unternehmen (81 %) halten 2014 am aktuellen Personalbestand fest oder stocken ihn sogar auf. Der Anteil einstellender Unternehmen hat sich demnach im Vergleich zum Vorjahr um 19 % erhöht. Dieses Resultat spiegelt die Arbeitsmarktstudie Finanz- und Rechnungswesen wider, für die im Auftrag des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half 100 CFOs in der Schweiz befragt wurden.

Finanzprofis von der Buchhaltung bis zum Controlling – von Jahr zu Jahr begehrter

Der Stellenaufbau legt laut der aktuellen Arbeitsmarktstudie von Robert Half im Vergleich zum Vorjahr weiterhin zu. 37 % der befragten Schweizer CFOs planen, die Teams in den Finanz- und Rechnungswesen-Abteilungen im ersten Halbjahr 2014 zu vergrössern und schaffen neue Stellen. Im Vergleich dazu planten im letzten Jahr 30 % der Befragten einen Stellenaufbau.

Den Personalbestand ausbalancieren wollen fast die Hälfte (44 %) der Unternehmen in der Schweiz, indem sie frei gewordene Stellen dieses Jahr wieder besetzen – ein Zuwachs von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Andererseits hat sich der Anteil der Unternehmen, die frei gewordene Stellen nicht neu besetzen wollen, mehr als halbiert – von 28 % in der ersten Hälfte 2013 auf aktuell 12 %. Nur 7 % der Befragten gibt aktuell einen möglichen Stellenabbau an.

Die erhobenen Daten sprechen eine eindeutige Sprache. Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen, die eine berufliche Veränderung anstreben, finden dieses Jahr über alle Branchen und Unternehmensgrössen hinweg so gute Arbeitsmarktbedingungen vor, wie schon lange nicht mehr“, urteilt Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany von Robert Half. „So angenehm die steigenden Jobmöglichkeiten für Bewerber sind, die rekrutierenden Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen.

Denn der bereits länger anhaltende Fachkräftemangel in der IT-Branche erfasst immer stärker auch das Finanz- und Rechnungswesen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an geeigneten Mitarbeitenden und die ohnehin heute schon schwierige Personalsuche wird noch schwieriger. Arbeitgeber werden daher immer häufiger auf die professionelle Unterstützung von spezialisierten Personaldienstleistern zurückgreifen – sei es für die kurzfristige Überbrückung mit Temporärpersonal oder für die Direktvermittlung in eine Festanstellung.

CFOs erwarten Gutes: Wirtschaft und Unternehmen werden 2014 wachsen

Die Finanzchefs sehen der Zukunft frohgemut entgegen: 8 von 10 sind zuversichtlich bis sehr zuversichtlich, dass die Schweizer Wirtschaft auch 2014 weiter wächst. 2013 äusserten sich die befragten CFOs zu Ihren Erwartungen bezüglich der Wachstumsperspektiven in der Schweiz noch leicht verhaltener (70 % zuversichtlich oder sehr zuversichtlich).

Zudem herrschen 2014 deutlich weniger Bedenken zum Wirtschaftswachstum: 2013 zweifelte noch fast jeder Dritte CFO an einem möglichen Wachstum – heute sind es nur noch 18 %. Das Vertrauen ins eigene Unternehmenswachstum steht der optimistischen Stimmung zu den allgemeinen Wirtschaftsaussichten im neuen Jahr in keiner Weise nach. Mit 84 % der befragten Schweizer CFOs erwarten etwa gleich viele wie im Vorjahr (82 %) ein Wachstum des eigenen Arbeitgebers.

Neue Projekte, neue Märkte: Schweizer Unternehmen packen an und stellen ein

Die Aussichten stimmen Schweizer Unternehmen optimistisch. Knapp die Hälfte der Finanzchefs wagt Personalinvestitionen und begründet den geplanten Stellenaufbau mit Geschäftswachstum oder -expansion innerhalb des Landes. 

43 % der Unternehmen werden 2014 neue Projekte anpacken und neue Märkte erschliessen (41 %) – dazu benötigen sie zusätzliche Mitarbeitende. Im Zentrum der Bestrebungen von 41 % der Unternehmen steht zudem der Ausbau des Produkt- und Leistungsportfolios.