Die Familie macht das Rennen

29. März 2010

Studie: Angehörige stehen für Schweizer Finanzexperten an erster Stelle

Zürich, 29. März 2010. Erfolg im Job ist nicht alles. Stattdessen haben die familiären Verpflichtungen für Schweizer Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen oberste Priorität. Und das mit einem deutlichen Vorsprung vor anderen Präferenzen. Dies ist ein Ergebnis der Studie Workplace Survey 2009, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird jährlich durchgeführt und informiert über Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen.

Workaholics waren gestern: Bei knapp der Hälfte der befragten Führungspersonen in der Schweiz nimmt die Familie den höchsten Stellenwert in ihrem Leben ein (49 Prozent). Partner und Kinder rangieren damit deutlich vor der Karriere, die für nur 24 Prozent der Schweizer Finanzexperten an erster Stelle steht. Auf der dritter Position der persönlichen Präferenzliste stehen mit zehn Prozent Weiterbildungsmassnahmen oder ein berufsbegleitendes Studium. Persönliche Interessen wie Hobbys sowie das gemeinnützige Engagement scheinen dagegen nicht so bedeutend zu sein. Mit jeweils sechs Prozent teilen sie sich den vierten Platz auf der Prioritätenliste.

Trotz oder gerade wegen der Sorge um den Arbeitsplatz ist den Schweizer Experten die Familie deutlich wichtiger als die grosse Karriere“, erklärt Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International. „Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz hier zwar etwas über dem Durchschnitt, befindet sich aber in guter Gesellschaft, denn in der Regel wird das familiäre Leben überall hoch geschätzt. Schliesslich findet man hier gerade in stressigen Situationen Rückhalt.