6 Fragen an … Zerrin Azeri: Von der Personalberaterin zum Director

Von Christina Holl 6. März 2020

Nach rund drei Jahren als Personalberaterin im Bereich Finance & Accounting bei Robert Half in Frankfurt nahm die Karriere von Zerrin Azeri richtig Fahrt auf. Heute hält sie als Associate Director bei Robert Half International in Zürich die Fäden in der Hand. Hier erzählt sie von ihrem Weg und hat ein paar gute Tipps für die interne Karriere bei Robert Half parat.

In diesem Blogartikel lesen Sie:

Anlässlich des Weltfrauentags treffen wir Frauen, die eine beeindruckende Karriere bei Robert Half hingelegt haben und fragen sie nach dem Geheimnis ihres Erfolges. Diesmal: Zerrin Azeri, Associate Director in Zürich.

Kurz und knackig: Über welche Stationen verlief dein Karriereweg bei Robert Half?

  • Herbst 2012 Consultant F&A Frankfurt
  • Januar 2016 Senior Consultant F&A Zürich
  • Januar 2017 Division Manager
  • seit Juli 2017 Director Switzerland SA
  • seit Juli 2018 Associate Director

Beeindruckend! Gibt es eine Frau, die dich in Sachen Karriere inspiriert? Ein weibliches Vorbild? 

Die gibt es definitiv: Unsere Kollegin Katy Tanner aus Bristol ist mein berufliches Vorbild. Katy ist verantwortlich für das Leadership Development bei Robert Half. Katy hat selbst eine wirklich beeindruckende und extrem erfolgreiche Karriere bei Robert Half hingelegt.

Das ist allerdings nicht der einzige Grund. Viel wichtiger noch: Katy hat mich sieben Monate lang gecoacht und ich könnte mir keine bessere Mentorin vorstellen. Katy teilt nicht einfach nur Erfahrungswerte in ihren Coachings, sondern überträgt auch ihre Energie und Leidenschaft für den Job und das Unternehmen. Das ist wirklich beeindruckend. Ich habe ihr sehr viel zu verdanken. Ihr Coaching hat mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt. 

Abgesehen davon: Was sonst hat dich dahin gebracht, wo du heute bist?

Rückblickend kann ich sagen, dass es drei Faktoren waren, die alle irgendwie ineinandergreifen:

  1. Durchhaltevermögen: Mein Start bei Robert Half verlief nicht unbedingt optimal, aber ich habe nie daran gedacht aufzugeben. Hürden gibt es überall – und wenn man es geschafft hat, sie zu überwinden, macht uns das stärker. Das ist den Einsatz mehr als wert. Deshalb auch der nächste wichtige Faktor:
  2. Komfortzone verlassen: Wenn man nur das macht, was man schon immer gemacht hat, ist man zwar auf der sicheren Seite, entwickelt sich aber auch nicht weiter. Für mich war es wichtig, beruflich auch mal etwas zu wagen. Das kann anstrengend werden, sorgt aber auch für neue Perspektiven und Inspiration.
  3. Offen für Neues sein: Die logische Konsequenz daraus. Nur wenn du aufgeschlossen bleibst, kannst du dich weiterentwickeln. Natürlich besteht die Gefahr, dass Fehler passieren, wenn man die ausgetretenen Pfade verlässt. Das ist okay, wenn man daraus lernt.

Ausserdem elementar: Spass! Klingt vielleicht abgedroschen, aber: Wenn ich das, was ich mache, nicht gern tun würde, wäre ich heute sicher nicht da, wo ich jetzt bin.

Du hast viel für das Unternehmen geleistet. Was hat Robert Half für dich getan? Wie hat das Unternehmen dich gefördert?

In den siebeneinhalb Jahren, die ich nun bei Robert Half bin, hat mich das Unternehmen sehr in meiner Karriere unterstützt. Ich habe zum Beispiel die Chance bekommen, unkompliziert in ein anderes Land zu wechseln – was nicht bei jedem Unternehmen selbstverständlich ist. Ich habe diverse weitere Coachings und Trainings erhalten. Aber was für mich persönlich die grösste und wirkungsvollste Unterstützung ist und was für mich das Arbeiten bei Robert Half so besonders macht: Ich hatte hier immer Menschen, die hinter mir stehen, die mir gezeigt haben, dass sie an mich glauben. 

Was war die schwierigste Situation in deiner Karriere und wie hast du sie gemeistert?

Das kann ich gar nicht genau benennen. Natürlich gab es einige Herausforderungen und es kommen auch immer wieder neue. Und jede dieser Situationen bringt andere Schwierigkeiten mit sich. Allgemeingültige Lösungen gibt es daher nicht, aber ich habe für mich ein paar gute Ansätze entwickelt, um mit Herausforderungen umzugehen.

Regel Nummer 1: Niemals impulsiv reagieren, egal wie schwierig die Lage ist. Immer erst einmal durchatmen und reflektieren. Wenn ich selbst nicht weiterkomme, suche ich mir Rat bei meinen Vorgesetzten oder Kollegen. Bei bestimmten Themen kann es auch sinnvoll sein, das Team um eine Einschätzung zu bitten.

Was ist deiner Einschätzung nach das grösste Hindernis für Frauen, eine Führungsposition einzunehmen?

Wir Frauen stehen uns bei der Karriere manchmal selbst im Weg. Selbstreflexion ist gut, aber wir neigen mitunter dazu, uns selbst zu schnell infrage zu stellen und deshalb nur zögerlich Entscheidungen zu treffen. Ich kann nur sagen: Glaub an dich selbst und deine Fähigkeiten! Und lass dich nicht zu sehr von Emotionen leiten.

Video: Weitere Power-Frauen bei Robert Half

 

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